Zwischen Regulierung Und Wettbewerb: Netzsektoren in Deutschland
By Michael FritschDie ffnung der Netzsektoren Telekommunikation, Elektrizitt, Luftverkehr, Eisenbahn und Nahverkehr fr den Wettbewerb erfordert die Neubestimmung von Art und Umfang staatlicher Eingriffe in das Marktgeschehen. Aufbauend auf der theoretischen Analyse zentraler Fragen der Regulierungspraxis bietet das Buch mit der konsequenten Anwendung des disaggregierten Regulierungsansatzes auf die jeweils sektorspezifischen Problemstellungen eine Darlegung des jeweiligen Regulierungsbedarfs und eine fundierte Errterung aktueller Probleme. Der einheitliche Analyserahmen verdeutlicht dem Leser Parallelen und Unterschiede zwischen den Sektoren und erleichtert ei
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BETWEEN THE COVERS
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Die ffnung der Netzsektoren Telekommunikation, Elektrizitt, Luftverkehr, Eisenbahn und Nahverkehr fr den Wettbewerb erfordert die Neubestimmung von Art und Umfang staatlicher Eingriffe in das Marktgeschehen. Aufbauend auf der theoretischen Analyse zentraler Fragen der Regulierungspraxis bietet das Buch mit der konsequenten Anwendung des disaggregierten Regulierungsansatzes auf die jeweils sektorspezifischen Problemstellungen eine Darlegung des jeweiligen Regulierungsbedarfs und eine fundierte Errterung aktueller Probleme. Der einheitliche Analyserahmen verdeutlicht dem Leser Parallelen und Unterschiede zwischen den Sektoren und erleichtert eine eigenstndige Auseinandersetzung mit aktuellen wettbewerbspolitischen Fragestellungen. Mit einer Reihe von Aktualisierungen und Ergnzungen wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die Marktffnung in den Netzsektoren durchaus kein abgeschlossener Prozess ist. Einfhrung.- Einfhrung zur zweiten Auflage.- A: Regulierungskonomische Grundlagen.- 1 Der disaggregierte Regulierungsansatz der Netzokonomie (G. Knieps).- 1.1 Einleitung.- 1.2 Lokalisierung von monopolistischen Bottleneck-Bereichen.- 1.2.1 Angreifbare Netze.- 1.2.2 Nicht angreifbare Netzinfrastrukturen (monopolistische Bottleneck-Einrichtungen).- 1.2.3 Fazit: Disaggregierte Lokalisierung von Marktmacht.- 1.3 Keine Regulierung auerhalb monopolistischer Bottleneck-Einrichtungen.- 1.3.1 Effiziente Marktlsungen.- 1.3.2 Wettbewerbsschdliche Regulierungsregeln.- 1.4 Reglierung monopolistischer Bottleneck-Einrichtungen.- 1.4.1 Der Einfluss der Marktmacht auf Verhandlungen ber Zusammenschaltungs- und Zugangsbedingungen.- 1.4.2 Regulierungsinstrumente zur Disziplinierung von Marktmacht in monopolistischen Bottleneck-Einrichtungen.- 1.4.2.1 Diskriminierungsfreier Netzzugang und dasKonzept der wesentlichen Einrichtung.- 1.4.2.2 Disaggregierte Regulierung der Zusammen-schaltungs- und Zugangstarife.- 1.5 Fazit: Disaggregierte Disziplinierung von Marktmacht.- 2 Access pricing und Diskriminierung (G. Brunekreeft).- 2.1 Einfhrung.- 2.2 Der neoklassische Rahmen unreguliertermonopolistischer Bottlenecks.- 2.3 Globale Regulierung.- 2.4 Disaggregierte Regulierung und symmetrischer Netzzugang.- 2.4.1 Disaggregierte Preisregulierung und vertikale Separierung.- 2.4.2 Disaggregierte Preisregulierung und accounting separation: "virtuelle Separierung".- 2.5 Ein Ausflug in die Preistheorie.- 2.5.1 Ramsey-Preise.- 2.5.2 Multi-part pricing.- 2.6 Fazit.- 3 Regulierungsregime in Theorie und Praxis (M. Kunz).- 3.1 Einfhrung.- 3.2 Ansatzpunkte der Regulierung.- 3.3 Kriterien zur Evaluierung und Bestandteile von Regulierungsregimen.- 3.4 Traditionelle kosten- und rentabilittsorientierte Regulierungsinstrumente.- 3.5 Price Cap-Regulierung.- 3.6 Profit sharing und sliding scales.- 3.7 Alternative Anreizmechanismen in der Regulierungskonomie.- 3.8 Verhandlungen, light-handed regulation, threat of regulation und phasing out.- 3.9 Empirische Vergleiche unterschiedlicher Regulierungsinstrumente.- 3.10 Ausblick und Fazit.- B: Sektorstudien.- 4 Telekommunikation: Wettbewerb in einem dynamischen Markt (A. Gabelmann/W. Gro).- 4.1 Einleitung.- 4.2 Technologievielfalt und Marktstrategien.- 4.2.1 Traditionelle Festnetztechnologie.- 4.2.2 Neue Technologien.- 4.2.3 Marktstrategien in der Telekommunikation.- 4.3 Regulierung des Telekommunikationssektors in Deutschland.- 4.3.1 Institutioneller Wandel.- 4.3.2 Drei Sulen des Telekommunikationsgesetzes.- 4.3.2.1 Technische Regulierung.- 4.3.2.2 Universaldienstregulierung.- 4.3.2.3 Marktmachtregulierung.- 4.3.3 "Dosierung" der Marktmachtregulierung.- 4.3.4 Umfang der Marktmachtregulierung.- 4.3.5 Ausgestaltung der Marktmachtregulierung.- 4.3.5.1 Entgelt- und Zugangsregulierung aus Sichtdes disaggregierten Ansatzes.- 4.3.5.2 Zugangsregulierung gem Telekommunikationsgesetz (TKG).- 4.3.5.3 Entgeltregulierung gem Telekommunikationsgesetz (TKG).- 4.4 Empirische Analyse der Marktentwicklung.- 4.4.1 Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Liberalisierung.- 4.4.2 Starker Preiswettbewerb bei Ferngesprchen.- 4.4.2.1 Den Wettbewerb begnstigende Faktoren.- 4.4.2.2 Erste Phase der Marktentwicklung im Fernnetz.- 4.4.2.3 Zweite Phase der Marktentwicklung im Fernnetz.- 4.4.3 Wettbewerb in der lokalen Telekommunikation.- 4.4.3.1 Alternativen fr Wettbewerb in der lokalen Telekommunikation.- 4.4.3.2 Aktive Wettbewerber in der lokalenTelekommunikation.- 4.4.4 Entwicklungen im Mobilfunk.- 4.5 Fazit.- 5 Elektrizitt: Verhandelter versus regulierter Netzzugang (G. Brunekreeft/K. Keller).- 5.1 Einfhrung.- 5.2 Der Stromsektor: Besonderheiten und Rahmenbedingungen.- 5.2.1 Was ist Strom?.- 5.2.2 Aufbau des Sektors: Disaggregierte Betrachtung.- 5.2.3 Marktmacht und Regulierungsbedarf.- 5.3 Netzzugang im europischen Vergleich.- 5.3.1 Die Europische Richtlinie: Rahmen fr die Liberalisierung.- 5.3.2 Umsetzung in den Mitgliedsstaaten.- 5.4 Strommarkt Bundesrepublik.- 5.4.1 Der Stromsektor der Bundesrepublik.- 5.4.2 Der institutionelle Rahmen: Markteintritt und Netzzugang.- 5.4.3 Regelung der Durchleitung und des Netzzugangs in den"Verbndevereinbarungen" von 1998 und 1999.- 5.4.4 Perspektiven fr den deutschen Strommarkt.- 5.5 Fazit: Verhandelter versus regulierter Netzzugang?.- 5a Ex ante versus ex post: Regulierung oder Wettbewerbspolitikim deutschen Elektrizittssektor? (G. Brunekreeft/K. Keller).- 5a.1 Strommarkt Deutschland: Entwicklung und Perspektiven.- 5a.1.1 Marktentwicklung seit Herbst 1999.- 5a.1.2 Neue Perspektiven fr den Strommarkt?.- 5a.2 (Selbst-)Regulierung und Wettbewerbspolitik?.- 6 Immer fter ab und an? Aktuelle Entwicklungen im Bahnsektor (A. Berndt/M. Kunz).- 6.1 Institutioneller Wandel im deutschen Eisenbahnsektor.- 6.1.1 Organisatorische Neuordnung der Deutschen Bahn AG.- 6.1.2 Finanzielle Neuordnung: Entschuldung,Eigenwirtschaftlichkeit und Subventionierung.- 6.1.3 Rechtliche Grundlagen des Trassenzugangs Dritter: AEG und EIBV.- 6.2 Der Bahnsektor als Bestandteil der Verkehrsplanung?.- 6.2.1 Die Balm im Spannungsfeld von sektoraler und intermodaler Perspektive.- 6.2.2 Die Rolle des Bahnsektors im Modal Split: Talfahrt ohne Ende?.- 6.2.3 Verkehrsplanung als Ergebnis theoretischer Referenzmodelle.- 6.2.4 Politische Motivationen der intermodalen Verkehrsplanung.- 6.2.5 Der Bahnsektor als Baustein der Verkehrsplanung?.- 6.3 Diskriminierung und Trassenpreisgestaltung durch die Deutsche Bahn AG.- 6.3.1 Diskriminierung, Marktmacht und intermodaler Wettbewerb.- 6.3.2 Trassenvergabe und -koordination.- 6.3.3 Das Trassenpreissystem TPS'98 als nichtlineare Zugangstarifierung.- 6.3.4 Trassenpreise, Infracard und Wettbewerb auf der Serviceebene.- 6.3.5 Strategische Elemente des TPS'98.- 6.3.6 Inputmonopolisierung durch die Deutsche Bahn AG?.- 6.3.7 Der necessary case: Diskriminierung und Kostendeckung.- 6.4 Die Zukunft der deutschen Eisenbahn: Zwischen Regulierung und Wettbewerb.- 6a Freie Fahrt durch mehr Regulierung?Neue Entwicklungen im Bahnsektor (A. Berndt).- 6a.1 Institutionelle Umgestaltung im deutschen Bahnsektor.- 6a.1.1 Aktuelle Entwicklungen: Reform der Bahnreform?.- 6a.1.2 Wettbewerbskonomische Bewertung.- 6a.2 Trassenpreisgestaltung bei der DB AG.- 6a.2.1 Aktuelle Entwicklungen: Vom TPS'98 zum neuen TPS 2001.- 6a.2.2 Wettbewerbskonomische Beurteilung.- 7 ffentlicher Personennahverkehr (PNV) (H.-J. Wei).- 7.1 Ausgangsfrage: Wer koordiniert den PNV im Wettbewerb?.- 7.2 Blick in die Gesetze: Der Ordnungsrahmen nach der Regionalisierung.- 7.3 Blick in die Vergangenheit: Koordination des Angebots durch Kooperation.- 7.4 Blick in die Lehrbcher: Die beiden idealtypischen Wettbewerbsmodelle.- 7.5 Blick nach Brssel: Aktuelle Vorschlgezur Novellierung des europischen Ordnungsrahmens.- 7.6 Blick in die Zukunft: Potenziale fr PNV-Kooperationen im Wettbewerb.- 8 Preisregulierung von Flughfen (G. Brunekreeft/T. Neuscheler).- 8.1 Einleitung.- 8.2 Der Sektor: Flugverkehr und Flughfen.- 8.2.1 Luftverkehr.- 8.2.2 Luftkontrollsysteme - Koordination und Kontrolle.- 8.2.3 Aufbau und Betrieb von Flughfen.- 8.3 Die Regulierungsdiskussion in ausgewhlten Lndern.- 8.3.1 Deutschland.- 8.3.2 Grobritannien.- 8.3.3 Neuseeland.- 8.3.4 Niederlande.- 8.4 Ist Regulierung notwendig?.- 8.4.1 Der relevante Markt des Flughafens.- 8.4.2 Die Komplementaritt zwischen Aviation und Non-Aviation.- 8.4.3 Kapazittsbeschrnkungen.- 8.4.4 Praktische Regulierungsprobleme: cost allocation und benchmarking.- 8.5 Fazit: Berechtigte Zweifel an der Vorteilhaftigkeiteiner Regulierung.- Verzeichnis der Autoren.